Alle Artikel in: Stadt und Land

Hambi bleibt!

action! / Stadt und Land

„Seit fünf Jahren ist der Hambacher Forst in NRW von Umweltaktivist_innen besetzt. Damit soll eine Abholzung des Hambacher Forsts für einen der größten Braunkohletagebaus Europas verhindert werden.“ (Quelle) Mein Freund Robert hat einen Radiobeitrag für das Rostocker Mitmachradio Lohro dazu gemacht.   Besetzung des Hambacher Forst

Soße?

Brandenburg / Skizze / Stadt und Land

„Wat wollnse?“ „Pommes bitte.“ „Soße?“ „Curry.“ „Hamwa nich.“ „Dann Majo?“ „Auch nicht.“ „Was haben sie denn?“ „Ketchup.“ „Dann Ketchup.“ „Name?“ „Egal.“ „Deiner, Kleine.“ „Nora.“ „Ich bin der Maik. Weißt ja wie das Leben spielt.“

septembermelange

Brandenburg / Stadt und Land / Workshop / Worte zur Woche

SPD-Urgesteinen auf dem Flur begegnen, übermüdet mit Pendlern am Bahnhof stehen, bei Z2X zu teures Streetfood essen, Themen finden, Twitter aufgeben, duzen (jeden), schlafen in der S7 so viel Glück, Kantinengespräche, zu viel Gin in der Ankerklause, zu viel American Spirits im Ohm, Grad 6 klettern, Korrekturdurchläufe, Wahlangst, Internetkids träumen von Woodstock septembermelan, 16 kg Äpfel, Backen mit Gasherd Endlich wieder auf den See gucken.

Blumental

Leipzig / Stadt und Land

Kennst du den Park hinter den Hauptverkehrsstraßen, in der Nähe des Bahnhofs? Es ist eigentlich gar kein richtiger Park, eher eine Wiese, mit nachlässig angelegten Blumenrondellen und Sitzbänken an den unpassendsten Stellen. Dahinter beginnt gleich der Wald. Goethe soll hier oft spazieren gegangen sein. Es ist karg und nicht idyllisch hier, ich laufe Runde um Runde, sitze am verschlammten Ententeich oder auf einem der Hochsitze, schaue hinunter, drehe Zigaretten und denke daran, dass ich die […]

Wohnen, wo andere Urlaub machen

Brandenburg / Dorffunk / Kampf der Kulturen / Stadt und Land

In einem Ort in Brandenburg ist der Mann, der täglich die Pendler mit der Fähre über die Havel bringt und jedem einen Schwenk erzählt, der zweitwichtigste Lokalpolitiker. Liberale Akademiker, Tatortregisseure und rechte Heimatschützer treffen sich im Bioladen. Manche Villen wurden mit unterschlagenem Geld aus der Obdachlosenhilfe bezahlt. Jeden Neubürger begrüßt die Bürgermeisterin (CDU) mit einem Brief, welcher die Innovationskraft des Ortes im Ganztagsschulbereich unterstreicht. Wildschweine fressen Krokuswurzeln aus den Gärten. Der Ausblick vom Steg ist ein Traum. Nebenan hatte Goebbels ein Sommerhaus.